Motivation zum Selbstständig werden

Motivation zum Selbstständig werden

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Sicherlich hat jeder einmal mit diesem Gedanken gespielt: Selbstständig werden. Doch dann kommen diese Ängste und Fragen. In diesem Beitrag möchte ich Dich ermutigen, Dich selbstständig zu machen. Lies diesen Beitrag einfach bis zum Schluss durch und schlafe eine Nacht darüber.

Stelle Dir einmal folgende Fragen

  • Wie viele Euros verdienst du pro Stunde?
  • Wie viel Urlaub hast Du im Jahr?
  • Wie viele Stunden arbeitest Du pro Woche?
  • Wie viele Euros wirst du in 10 Jahren mit dem selben Job verdienen?
  • Was passiert, wenn Du mal zu spät kommst?
  • Ist Dein Arbeitsplatz sicher?

Und jetzt stelle Dir noch eine Frage

Für wen machst du das alles? Richtig! Für einen Selbstständigen. Also für eine Person, die den Beweis darstellt, dass Selbstständigkeit funktioniert! Kurz: für Deinen Chef.

Dein Chef verdient mit dem was Du machst Geld. So viel Geld, dass er scheinbar Dein Gehalt und noch viel mehr bezahlen kann!

Noch mehr Fragen

  • Wäre es nicht cool, selbst zu entscheiden wann und wie oft man Urlaub macht?
  • Wäre es nicht cool, statt 8..9..10…oder 11 Euro die Stunde gleich 100 Euro zu verdienen?
  • Wäre es nicht cool, eigene Angestellte zu haben, die für einen Dinge erledigen, für die man selbst eigentlich keinen Kopf hat?
  • Wäre es nicht cool, sich seine Arbeitszeiten einigermaßen selbst zu gestalten?
  • Wäre es nicht cool, sich einfach mal frei zu nehmen, ohne Angst haben zu müssen, seinen Job zu verlieren, oder Ärger zu bekommen?
  • Wäre es nicht geil zu sagen: Mein Geld verdiene ich mit meinem eigenen Unternehmen!

Hast du Bock?

Ich weiß, es gibt Menschen, die möchten einfach nicht selbstständig sein. Es gibt Menschen, die das Angestellten-Leben lieben – so wie es ist.

Aber Du bist keiner von diesen Menschen, denn sonst wärst Du nicht auf diesen Beitrag gelandet! Wenn Du dir das dennoch in diesem Moment versuchst einzureden, dann bist du maximal einer dieser Menschen, die voller Ängste sind und nicht den Mut haben, über den eigenen Schatten zu springen.

Du hast Bock! Ich weiß es!

Deshalb bist du noch nicht selbstständig

  • Du weißt nicht mit welcher Geschäftsidee/mit welchem Produkt du dich selbstständig machen sollst.
  • Du weißt nicht wie man einen Businessplan schreibt.
  • Du hast keine Ahnung von Steuern.
  • Du hast keine Ahnung von Buchhaltung.
  • Du weißt nicht wie man ein Gewerbe anmeldet.
  • Dein Umfeld lässt es nicht zu.

Die richtige Geschäftsidee / Das richtige Produkt zum Selbstständigwerden

Hier werde ich jetzt mal ganz knapp auf den Punkt kommen: Jeder kann etwas. Und wenn nicht, dann gibt es genügend Geschäftsmodelle, mit denen man sich kurzfristig, schnell und einfach auseinandersetzen und selbstständig machen kann.

Fakt ist: wenn du etwas lange und intensiv genug machst, wirst du damit Erfolg haben!

Diese Aussage klingt für dich jetzt vielleicht ein wenig kopiert und dahergeredet, doch sie ist wahr! Es gibt Menschen, die verkaufen gebrauchte Unterhosen und sind damit erfolgreich geworden. Es gibt Menschen, welche nichts anderes tun, als Videos über Spielzeuge zu drehen und sind damit erfolgreich.

Es gibt natürlich auch Menschen, die einfach ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. DYI Produkte, Kunst, Musik, Fotografie aber auch Menschen, die ihre Fähigkeiten aus dem aktuellen Beruf in eine Selbstständigkeit getragen haben. Wie z.B. Programmierer, Marketing-Spezialisten, Grafiker, usw.

Und dann gibt es da noch die Networker. Networking ist ein großer Begriff. Kurz gefasst geht es hierbei darum, ein Netzwerk aus vielen Menschen aufzubauen und mit diesen Menschen gemeinsam ein Produkt oder ähnliches zu verkaufen. Dabei werden alle beteiligten dieses Netzwerks vom Verkauf eines einzelnen profitieren.

Du siehst also: die Möglichkeiten sind eigentlich grenzenlos. Wichtig sind einfach nur folgende Punkte:

  • Du bist überzeugt von Deinem Geschäft/Produkt.
  • Du hast Spaß daran.
  • Du bist ehrgeizig und geduldig.

Der Business-Plan

Jetzt übertreib mal nicht. Du brauchst keinen Business-Plan. Alles was Du brauchst ist Feuer und Flamme!

So gründest Du ein Unternehen

Du gehst ins Rathaus, nimmst 20-30 Euro mit und gehst dann zur Abteilung für Gewerbe / Gewerbeamt. Dann sagst du, dass Du ein Gewerbe (in der Regel Einzelunternehmen für den Anfang) anmelden möchtest. Dann bekommst du ein A4 Blatt. Wirklich nur EINS BLATT! Und das füllst du dann aus. Bei Fragen, kannst du dich an die Sachbearbeiterin wenden.

Du zahlst dann den in deiner Gemeinde fälligen Betrag für die Gewerbeanmeldung und bist nach 5 Minuten mit allem fertig.

Jetzt hast du ein Unternehmen. Das wars. Ganz einfach. Jetzt darfst du sogar schon Rechnungen schreiben!

Nach wenigen Tagen bis Wochen bekommst du dann per post einen Steuerfragebogen vom Finanzamt. Der ist ehrlich gesagt am Anfang etwas erschlagend. Nimm dir dafür Zeit, dann wirst du merken, dass dieser eigentlich gar nicht so wild ist.

In diesem Fragebogen möchte das Finanzamt nur wissen was du mit deinem Geschäft vor hast. Wie viel du eventuell verdienen wirst usw.

Die Sache mit den Steuern

Also das mit den Steuern ist eigentlich ganz überschaubar. Es gibt hier die Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und gegebenenfalls die Körperschaftssteuer. Das klingt jetzt am Anfang alles total nervig und ekelhaft abschreckend, doch das wird ganz schnell zu etwas normalem.

Gewerbesteuer: zahlst du bei der Gemeinde/Stadt in der Du dein Gewerbe angemeldet hast. Errechnet sich aus dem Ertrag deines Unternehmens. Der Prozentsatz ist hierbei je nach Gemeinde unterschiedlich.

Umsatzsteuer: Immer wenn du eine Rechnung schreibst, schreibst du diese in der Regel mit 19% Mehrwertsteuer. Vertreibst du Lebensmittel, liegt die Steuer oft bei 7%. Die Steuer gibst du dann in einem regelmäßigen Abstand (in der Regel alle 3 Monate) beim Finanzamt ab, bzw. überweist diese. Das coole hierbei: Du hast ebenso das Recht, dir die Umsatzsteuer vom Finanzamt zu holen. Z.B. wenn du tankst. Kassenzettel aufheben und als Ausgabe dokumentieren. Die auf dem Zettel ausgewiesene Steuer wird dir dann vom Finanzamt auf das Konto überwiesen oder mit Zahlungsforderungen verrechnet.

Einkommenssteuer: Du versteuerst damit den Gewinn deines Einzelunternehmens. Also das Geld, das am Ende für Dich übrig bleibt.

Körperschaftssteuer: Das ist quasi die Gewinnsteuer. Die zahlst du wenn Du z.B. eine GmbH, also eine Körperschaft, hast. Bis du soweit bist, weißt du das aber sowieso schon alles.

Einen Steuerberater solltest du dir zulegen. Es ist sinnvoll. Dieser übernimmt den ganzen Kram für dich. Ein Steuerberater ist auch nicht wirklich teuer. Die Kosten richten sich in der Regel immer nach Umsatz. Machst du wenig Umsatz, gibts auch weniger für den Steuerberater zu tun.

Rechnungen schreiben

Guter Rat: Schreibe Deine Rechnungen nicht mit Excel oder Word! Ich kann dir die Software „SevDesk“ empfehlen. Hier kannst du ganz easy Kunden pflegen, Angebote, Aufträge, Rechnungen und auch Briefe schreiben. Per Mail und auch per Post versenden uvm. Für 7-30 EUR im Monat ist dieses Programm einfach unschlagbar!

Das kann SevDesk auch noch: SevDesk kann Ausgaben verwalten und sich mit Deinem Bankkonto verknüpfen. Es sendet alle Zahlen automatisch an das Finanzamt und ersetzt so schon eigentlich deinen Steuerberater.

Dein Umfeld

Du bist nicht mehr als dein Umfeld.

Wenn du selbstständig werden möchtest, aber das Gefühl hast, dass dein Umfeld – also Freunde, Bekannte und Familie – in dieser Entscheidung nicht mitspielen und dir sogar überhaupt nicht gut tun, dann denke stark darüber nach, dieses Umfeld zu verlassen oder wenigstens auszusortieren.

Unser Umfeld hat einen enormen Einfluss auf unsere Person und hemmt uns sehr oft Entscheidungen zu treffen. Immer ist uns die Meinung des Umfelds wichtig – Am Ende ist das aber Gift für unsere Persönlichkeitsentwicklung.

Wer erfolgreich werden möchte, muss eigenständig sein.

So sieht mein Alltag als 100% selbstständiger aus

Mit 18 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht. Gerne hätte ich das schon früher getan, aber die Minderjährigkeit lag mir im Nacken.

Natürlich war es ein harter Weg bis zum heutigen Standpunkt, doch es hat sich gelohnt! Ich genieße nun ein finanziell unabhängiges und unbeschwertes Leben.

  • Ich wache auf wann es mir passt.
  • Ich gehe ins Bett wann es mir passt.
  • Ich suche mir meine Kunden raus, denn ich habe gefühlt unendlich viele Anfragen.
  • Ich verdiene jede Stunde mindestens 150 EUR.
  • Ich verdiene auch Geld wenn ich schlafe, esse, mit meinem Sohn spiele oder mit meiner Frau Kaffee trinke.
  • Ich nehme mir oft einfach mal so frei.
  • Ich plane aktuell einfach mal so eine Weltreise.
  • Ich kann mir leisten was ich will.
  • Ich mache mir keine Gedanken über Geld.
  • Regelmäßig stehen Menschen vor meiner Tür mit Geld in der Hand und wollen mich im Voraus dafür bezahlen, sich mit mir zu unterhalten (das hatte ich am wenigsten erwartet).

Für diesen Standpunkt habe ich 5-6 Jahre gebraucht. Gut, bzw. besser leben als die meisten Angestellten, konnte ich bereits nach 1-2 Jahren. Ich hatte keine Ahnung von Steuern, Buchhaltung oder sonstigen Kram. Ich habe es einfach gemacht, oft gegoogelt und bin tausende Male auf die Schnauze gefallen.

Aber es hat sich gelohnt! UND Es hat Spaß gemacht – das tut es immer noch!

By | 2018-08-15T13:20:56+00:00 August 9th, 2018|Selbstständig werden, Uncategorized|0 Comments

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