WordPress – Die Schlampe der Plugins

WordPress – Die Schlampe der Plugins

Teile diesen Beitrag!

Ich finde es erstaunlich, wie wenig sich am Funktionsumfang von WordPress in den letzten Jahren getan hat. Stattdessen verlässt man sich lieber auf neue Plugins. Die Folge? Ein Puff für Plugins, die am Ende die gesamte Homepage (Entschuldigung) f**ken.

Ladezeiten bis zu über 15 Sekunden, 5 verschiedene jQuery-Versionen, 10 Sicherheitslücken, 12 Millionen CSS Dateien, 30 Anfragen an externe Server, 90 ungenutzte aber dafür geladene Schriftarten usw….

OOOoooo wir müssen SEO machen! Unsere Seite ist zu langsam, dabei haben wir doch nur 36 Plugins.

Schnell CDN Service kaufen, schnell Bilder komprimieren (dafür am besten wieder ein Plugin installieren – Nein DREI Plugins!!!). Cache Plugins nicht vergessen! Erst Autoptimize, dann WP Supercache, dann das Cloudflare Plugin nicht vergessen und oben drauf noch WP Rocket…

Der Layer-Slider gefällt mir nicht, ich installiere jetzt Revolution-Slider!

Aber das Plugin, das ich nicht mehr benötige, wird NICHT entfernt! Vielleicht kann man das ja mal wieder gebrauchen. So schön bunt die Backend Navigation.

Bei BeaverBuilder, Visual Composer (Alias WP Bakery), Elementor usw. möchte ich erst gar nicht weitermachen.

Genug aufgeregt

Bitte entschuldige mich, ich wollte mich nicht so aufregen – schon gar nicht so vulgär, doch mich nervt diese blinde Homepage-Baukasten-Mentalität. Es ist OK, wenn man sich WordPress mit ein paar Plugins installiert. Völlig in Ordnung. Aber wieso liefert WordPress nicht mal soglangsam diverse Standards wie Formulare und/oder Caches ein? Das wäre doch schonmal ein Anfang.

Schön wäre auch ein Bisschen mehr Konformität zwischen Plugin-Herstellern. Wenigstens bisschen Salat reduzieren. Stattdessen werde ich das Gefühl nicht los, dass es einfach nur noch darum geht, für das WordPress Kernsystem Sicherheitslücken zu schließen und Plugin-Hersteller immer mehr und immer mehr Plugins entwickeln zu lassen.

Und der User feiert dann den Marketplace und überlädt damit seine WordPress-Homepage. Am Ende beschwert er sich bei seinem WebDesigner (ich nenne ihn jetzt einfach mal so), dass seine Homepage so langsam sei. Am Ende ist das Hosting Schuld und es wird mehr Power reingesteckt. Treu nach dem Motto „Ich bin nicht fett, ich brauche nur stabilere Hosenträger“.

Eine kurzfristige Lösung habe ich da jetzt auch nicht parat…Außer vielleicht einen Rat: löscht Plugins, die ihr nicht mehr braucht!

By | 2018-07-25T22:15:12+00:00 Juli 25th, 2018|Webdesign|0 Comments

Leave A Comment